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Zeit bis zur Wallfahrt 2020:


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Wallfahrtsbericht 2019

Bericht Wallfahrt nach Walldürn 2019

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben- unter diesem Leitwort steht die diesjährige Wallfahrtszeit in Walldürn. Der Bad Mergentheimer Wallfahrtsverein führte traditionell am dritten Samstag nach Fronleichnam seine Fußwallfahrt zum Heiligen Blut durch.

Eine zentrale Rolle an diesen beiden Tagen der Pilgerschaft, nahmen das gemeinsame Beten und Singen ein. Die Andachten, Rosenkränze, Litaneien und auch die Phasen der meditativen Stille während des Laufens gaben den Teilnehmern die innere Ruhe, die einen Ausgleich und den Abstand zum oftmals hektischen Alltags- und Berufsleben schaffte. Für jeden gab es neben der Ankunft in Walldürn, ganz besondere Höhepunkte. Einer dieser Höhepunkte war für viele, besonders auch für die älteren Wallfahrer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitgehen konnten, die Pilgermesse am Freitagabend in der Marienkirche. Dekan Ulrich Skobowsky zelebrierte zusammen mit dem langjährigen Wallfahrtsgeistlichen Pater Hermann Josef Hubka und Vikar Dr. Guido Bömer den Gottesdienst. In seiner Predigt gab er den Pilgern viele gute Gedanken mit auf den Weg.

Um zwei Uhr in der Nacht machten sich 130 Pilger mit ihrem Pilgerführer Alois Baumann auf den Weg zum Gnadenaltar. Die erste Herausforderung, der Trillberg, wurde wie immer im strammen Schritt bezwungen und intensives Beten und Singen verjagte schnell die Müdigkeit aus den Gliedern. Mit dem Glockenschlag halb sechs zog man in die Kirche in Kupprichhausen ein. Voll Freude wurden 15 Erstwaller mit der Verleihung der Wallfahrtsmedaille in die Gemeinschaft aufgenommen. Der geistigen Stärkung durch den ersten sakramentalen Segen des Tages, folgte die leibliche in Form von Kaffee und Hefezopf, den die Kupprichhauser Frauengemeinschaft bereithielt.

Nach dem Segen in der Kirche bei der zweiten Rast in Gerichtstetten spielte die Wallfahrtskapelle unter Leitung von Roswitha Strobl während der Brotzeit fröhliche Unterhaltungsmusik und derart gestärkt konnte bei herrlichem Wetter die letzte Etappe in Angriff genommen werden. Am Bildstock kurz vor Walldürn wurden die Pilger auf dem Hof der Familien Englert und Mackert wieder aufs freundlichste und nur für ein Dankeschön mit Kuchen, Obst und Getränken bewirtet. So gestärkt erreichte man das Ziel der Wallfahrt und zog feierlich in die Basilika ein.

Die Pilgermesse am Sonntagmorgen, zu der auch viele Mergentheimer mit Bus und Auto gekommen waren, wurde von Dekan Ulrich Skobowsky, Pater Hermann Josef Hubka und Vikar Dr. Guido Bömer zelebriert. In seiner wunderbaren Predigt ging Vikar Bömer auf das Evangelium des Tages von der Entsendung der Apostel  ein und wurde von seinem Chef Skobowsky ausdrücklich dafür gelobt.

Nach dem Gottesdienst wurden folgende Pilger durch den Wallfahrtsleiter Pater Josef Pregula geehrt: für 20 Jahre Anica Lippert, für 25 Jahre Angelika Löber und Erwin Kreissl, für 35 Jahre Veronika Bauer (Stuppach), für 40 Jahre Günther Keppner (Künzelsau), für 50 Jahre Manfred Bucherer (Fahrer Begleitfahrzeug), Hannelore Löber (Wallfahrtskapelle) und Renate Keppner (Künzelsau).

Den Pilgerstab, eine für die Pilger sehr wertvolle und emotionale Auszeichnung, durften entgegennehmen für langjähriges Wallfahren: Hannelore Löber und Renate Keppner, sowie Veronika Bauer für besondere Verdienste um die Wallfahrt.

Nach dem Marienlob an der Lourdesgrotte und einem stärkenden Frühstück machten sich um acht Uhr 120 Pilger  wieder auf den Rückweg nach Bad Mergentheim.

Über das Leitwort der Wallfahrt hatten sich einige Jugendliche Gedanken gemacht und die Wegstrecke zwischen Buch und Kupprichhausen wurde von ihnen mit meditativen Texten, Fürbitten und modernen Liedern schön gestaltetet.

Die Wallfahrtskapelle verstand es unterwegs bestens, die müden Beine der Pilger durch das munter gespielte Frankenlied und einige Märsche wieder auf Trab zu bringen.

Bei gutem Wallfahrtswetter erreichte man das Trillbergkäppelle und mit dem alten Mergentheimer Wallfahrtslied „Auf auf mein Christ“ zog man  durch die Stadt in das Münster. Nach dem Eucharistischem Segen aus der Hand von Vikar Dr. Bömer fand die Wallfahrt 2019 ihr Ende, nicht ohne von Pilgerführer Alois Baumann zur Wallfahrt am 27./28.06. 2020 eingeladen worden zu sein.   

VB