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Zeit bis zur Wallfahrt 2018:


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Wallfahrtsbericht 2017

Bericht Wallfahrt nach Walldürn 2017

Seltenes Jubiläum: Vorsitzender Hans Hofmann pilgert bereits seit 60 Jahren nach Walldürn

 „Alle sollen eins sein..."(Joh, 17,21) Dies ist das diesjährige Wallfahrtsleitwort und war nur ein Impuls, den die Pilger auf den Weg nach Walldürn mitbekamen. Nichts bewegt die Menschen mehr in dieser Zeit der Uneinigkeit unter den Nationen, den Glaubensgemeinschaften, den vielen Attentaten auf dieser Welt. Genau das bewegt die Pilger, an der Wallfahrt zum Heiligen Blut nach Walldürn teilzunehmen. Man freut sich auf Gespräche, Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Sorgen, Nöte, aktuelle Themen, aber auch ihre Freude mit auf diesen Weg nehmen. Bereits am Freitagabend war dies im Münster zu spüren, als Pilgerführer Alois Baumann die Anwesenden begrüßte. Dekan Ulrich Skobowsky zelebrierte zusammen mit dem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Hermann Josef Hubka den Gottesdienst.

Am Samstagmorgen um 2.00 Uhr machten sich wieder 122 Wallfahrer auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn.

 

Mit Schwung ging es den Drillberg hinauf bis Einzug in WalldürnEinzug in Walldürnzum ersten Kniefall. In Kupprichhausen angekommen, wurden wir wie jedes Jahr wieder von den Landfrauen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Im Gebet, singend und mit persönlichen Fürbitten machte sich die Gemeinschaft weiter auf den Weg nach Gerichtstetten. Kurz vor Walldürn, an dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrtvereins, wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst,Kuchen und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke um 13.15 Uhr angekommen, erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder  wusste, es war geschafft. Begleitet von den Ministranten zogen die Mergentheimer feierlich in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.

 

Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr zelebriEhrung am BlutsaltarEhrung am Blutsaltarerte der geistliche Begleiter Pater Hermann Josef Hubka zusammen mit Dekan Ulrich Skobowsky. In diesem Jahr gab es eine besondere Ehrung nach dem Gottesdienst durch Pater Josef Pregulla aus Walldürn. Hans Hofmann pilgert bereits seit 60 Jahren zum Gnadenaltar und bekam dafür von allen einen langanhaltenden Applaus. Ebenfalls geehrt wurden Rosi Burkert und Verena Hermann (beide Stuppach) für ihre 30 jährige Teilnahme an der Wallfahrt zum heiligen Blut. Ehrungen für 15 Jahre: Maria Kissel-Hadersbeck (Wachbach) und Ingrid Olkus (Lillstadt) sowie 10 Jahre Julia-Marie Fritschke (MGH) und Martin Sommer(Oberschüpf).

 

Pünktlich um 8.00 Uhr zogen fast 200 Waller von der Basilika los, um sich bei angenehmen Wetter auf den Rückweg zu machen. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 126 Pilger machten sich auf den Weg zurück nach Bad Mergentheim. Das Wegstück zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „alle sollen eins sein“. Die Impulsstrecke bereicherte die Wallfahrt mit Liedern und Denkanstößen für unseren Alltag. Als Zeichen der Verbundenheit mit Gott und in der Gemeinschaft erhielt jeder ein Puzzleteil, dies soll uns zeigen , dass wir ein Teil des Ganzen sind.

 Die Waller auf dem Weg zurück nach Bad MergentheimDie Waller auf dem Weg zurück nach Bad Mergentheim

Unter feierlichem Glockengeläute zogen die Wallfahrer am Sonntagabend in das Münster. Vikar Dieter Huynh begrüßte alle Beteiligten und erteilte den Sakramentalen Segen. Alle waren sich zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig;  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, am 17./18.06.2018 wenn es heißt „Komm o fromme Christenschar, wirf dich nieder am Altar“.  Für neue und erfahrene Teilnehmer war es wieder eine besondere Erfahrung, die weit in den Alltag hineinreicht. Alle Interessierten sind im nächsten Jahr schon herzlich dazu eingeladen.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt, egal ob mit Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken u.v.m unterstützen. Dank an dieser Stelle auch an alle Fahrer mit ihren Begleitfahrzeugen, sowie der sanitätsdienstlichen Betreuung, unserem Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Vielen Dank auch an die Wallfahrtskapelle unter der Leitung von

Roswitha Strobl, die es immer wieder versteht, mit ihrem unermüdlichen Einsatz, der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.

05.07.17; CK