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Wallfahrtsbericht 2016

Bericht über die Wallfahrt nach Walldürn 2016

"Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer"

Unter diesem Leitwort machten sich die Mergentheimer  Wallfahrer am letzten Samstag auf den Weg. Man freut sich auf Gespräche, Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Sorgen, Nöte und Freuden mit auf diesen Weg nehmen. Bereits am Freitagabend war dies in der Marienkirche zu spüren als Pilgerführer Alois Baumann die Anwesenden begrüßte. Dekan Ulrich Skobowsky zelebrierte zusammen mit dem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Hermann Josef Hubka den Gottesdienst.

Am Samstagmorgen um 2.00 Uhr machten sich wieder 132 WallfaherInnen auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn, alle waren mit ganzem Herzen dabei.

Mit Schwung ging es den Drillberg hinauf bis zum ersten Kniefall . In Kupprichhausen angekommen, wurden wir wie jedes Jahr wieder von den Landfrauen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Im Gebet, singend und mit persönlichen Fürbitten machte sich die Gemeinschaft weiter auf den Weg zum Gnadenaltar. Kurz vor Walldürn, an dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrtvereins, wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst, Kuchen und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke angekommen, erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder  wusste, es war geschafft. Begleitet von den Ministranten zogen die Mergentheimer feierlich in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.

Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr zelebrierte der geistliche Begleiter Pater Hermann Josef Hubka zusammen mit Dekan Ulrich Skobowsky. In diesem Jahr gab es besonders viele Ehrungen am Gnadenaltar durch Pater Josef Pregulla aus Walldürn. 20 Jahre Ulrike Staag aus Assamstadt und Anton Mühleck aus Wachbach, 25 Jahre Anja Scherer, Assamstadt und Stefanie Hammer aus Bieberehren, 30 Jahre Eva- Maria Stang , Wachbach. Aus der Musikapelle gab es 9 Ehrungen: 10 Jahre: Thomas und Martin Kuhnhäuser, Renate Zehnder, 30 Jahre : Herbert Burkert, Bernd Mühleck beide Wachbach, Ralf Glass MGH, 40 Jahre Andreas Mack, Bruno Kavcic beide MGH, Edmund Dietz aus Unterbalbach. Die Verleihung des Pilgerstabs, eine besondere Ehrung des Vereins bekamen in diesem Jahr Maria Bauer für über 50 Jahre Wallfahrt nach Walldürn und Mitarbeit in der Vorstandschaft, Pater Hermann Josef Hubka, der bereits als kleiner Bub mit nach Walldürn pilgerte aber seit 26 Jahren der treue geistliche Begleiter der Mergentheimer Wallfahrt ist und Pilgerführer Alois Baumann, der jetzt bereits seit über 20 Jahren die Pilgerschaft wohl behalten nach Walldürn führt. Im Namen der ganzen Vorstandschaft gratulierten Hans Hofmann und Christine  Kemmer.

Pünktlich um 8.00 Uhr zogen über 200 Waller von der Basilika los, um sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Rückweg zu machen. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 125 Pilgern machten sich auf den Weg zurück nach Bad Mergentheim. Das Wegstück  zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer...“. Die Jugendlichen bereicherten diesen meditativen Teil mit Liedern und Denkanstößen für unseren Alltag. Als Zeichen der Verbundenheit mit Gott und in der Gemeinschaft wurde ein weißes Band an die Teilnehmer ausgeteilt.

Unter feierlichem Glockengeläute zogen die Wallfahrer am Sonntagabend in das Münster. Pater Basil begrüßte alle Beteiligten und erteilte den sakramentalen Segen. Alle waren sich zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig;  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, am 01./02.07.2017 wenn es heißt „Komm o fromme Christenschar, wirf dich nieder am Altar“.  Für viele neue und erfahrene Teilnehmer war es wieder eine besondere Erfahrung, die weit in den Alltag hineinreicht. Alle Interessierten sind im nächsten Jahr schon herzlich dazu eingeladen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt egal ob mit Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken u.v.m unterstützen. Dank an dieser Stelle auch an alle Fahrer(innen) mit ihren Begleitfahrzeugen, sowie der sanitätsdienstlichen Betreuung, unseren Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Vielen Dank auch an die Wallfahrtskapelle unter der Leitung von Roswitha Strobl, die es immer wieder versteht, mit ihrem unermüdlichen Einsatz, der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.

 

CK (17.06.2016)