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Wallfahrtsbericht 2012

Bericht über die Wallfahrt nach Walldürn 2012

„Ich werde wiederkommen, denn ich liebe mich, wenn ich bei euch bin"...l

Es gibt Menschen, die tun einem gut. In ihrer Nähe blüht man auf. Ihre Anwesenheit belebt. Sie verbreiten eine Atmosphäre, die einen durchatmen und aufatmen lässt. Die Begegnung mit ihnen bleibt in Erinnerung. Man wird reicher durch eine solche Begegnung, und kommt gerne wieder.

Dies war nur ein Impuls, den die Pilger mit auf den Weg nach Walldürn mitbekamen. Denn genau das ist es, was Teilnehmer bewegt, an der Wallfahrt zum Heiligen Blut nach Walldürn teilzunehmen. Man freut sich auf Gespräche,  Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Sorgen, Nöte und Freude mit auf diesen Weg nehmen. Bereits am Freitagabend war dies wieder in der Marienkirche zu spüren als Pilgerführer Alois Baumann die Anwesenden begrüßte. Dekan Ulrich Skobowsky zelebrierte zusammen mit dem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Hermann Josef Hubka den Gottesdienst. „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz…“ betonte Dekan Skobowsky in seiner Predigt. Und dies spürte man auch als sich am Samstagmorgen

Die WallfahrtDie Wallfahrt

um 2.00 Uhr wieder 150 WallfaherInnen auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn machten, alle waren mit ganzem Herzen dabei. Spontan schlossen sich auch zwei Jugendliche, die vom Stadtfest kamen, der Wallfahrt an. Angesichts der blinden und sinnlosen Zerstörungswut am Münster, ist es schön, dass es eben auch noch junge Menschen gibt, die ihre überschüssige Kraft in eine Wallfahrt investierten und sich positiv in die Wallerfamilie einbrachten.

Mit Schwung ging es bei sternenklarem Himmel den Drillberg hinauf bis zum ersten Kniefall. In Kupprichhausen angekommen, wurden wir wie jedes Jahr wieder von den Landfrauen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Im Gebet, singend und mit persönlichen Fürbitten machte sich  die Gemeinschaft weiter auf den Weg zum Gnadenaltar. Kurz vor Walldürn, an dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrtvereins, wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke um 13.15 Uhr angekommen, erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder  wusste, es war geschafft. Begleitet von den Ministranten zogen die Mergentheimer feierlich in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.

Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr zelebrierte der geistliche Begleiter Pater Hermann Josef Hubka. Geehrt wurden in diesem Jahr für 25 Jahre Ralph Glass, Martin Neckermann, Herbert Burkert und Maria Schön, für 30 Jahre Karl Zeller aus Rot. Das seltene  Jubiläum der 50. Wallfahrt durfte Gernot-Uwe Dziallas am Gnadenaltar in Walldürn feiern. Ferdinand Schmeißer, der vor kurzem seinem 80. Geburtstag feierte und damit der älteste Teilnehmer war, erhielt vom Wallfahrtsverein eine geweihte Kerze verbunden mit dem Dank für seine zahlreiche Hilfeleistungen als Masseur bei der Mergentheimer Wallfahrt. Hat er doch vielen mit seiner Arbeit wieder auf die Beine geholfen.

EhrungenEhrungen

Pünktlich um 8.00 Uhr zogen 210 Waller von der Basilika, um sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Rückweg zu machen. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 155 Pilgern machten sich auf den Weg zurück nach Bad Mergentheim. Das Wegstück  zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Was er euch sagt, das tut…“. Die Jugendlichen bereicherten diesen meditativen Teil mit Liedern und Denkanstößen für unseren Alltag.

Unter feierliches Glockengeläute zogen die WEinzug ins MünsterEinzug ins Münsterallfahrer am Sonntagabend in das Münster. Alle waren sich zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig;  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, am 15.und 16.6.2013 wenn es heißt „Komm o fromme Christenschar, wirf dich nieder am Altar“.  Für viele neue  und erfahrene Teilnehmer war es wieder eine besondere Erfahrung, die weit in den Alltag hineinreicht. Alle Interessierten sind im nächsten Jahr schon herzlich dazu eingeladen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt egal ob mit Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken u.v.m unterstützen. Dank an dieser Stelle auch an alle Fahrer(innen) mit ihren Begleitfahrzeugen, sowie der sanitätsdienstlichen Betreuung, unseren Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Vielen Dank auch an die Wallfahrtskapelle unter der Leitung von Hans Strobl, die es immer wieder verstand, mit ihrem unermüdlichen Einsatz, der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.

CK 2012