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Wallfahrtsbericht 2011

Bericht über die Wallfahrt nach Walldürn 2011

„Fest soll mein Taufbund immer stehn,TaufeTaufe Ich will die Kirche hören! Sie soll mich allzeit gläubig sehn... so begann in diesem Jahr die Wallfahrt in Bad Mergentheim, als die kleine Sophia Victoria während der Pilgermesse in der Marienkirche getauft wurde. Dekan Ulrich Skobowsky zelebrierte zusammen mit unserem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Herman Josef Hubka den Gottesdienst. Es war ein großer Wunsch der langjährigen Wallerfamilie ihren kleinen Sonnenschein in die Schar der Pilger mit aufzunehmen. Die Erneuerung des Taufgelübdes am Anfang unserer Wallfahrt war eine Bereicherung.

 

Bei schwülem Wallfahrstwetter machten sich 140 WallfahrerInnen um 2.00 Uhr morgens auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn. Dekan Skobowsky begleitete die Wallfahrt in diesem Jahr zum ersten Mal. Man freute sich auf Gespräche,  Begegnungen mit Menschen die alle ihre Sorgen, Nöte und Freude mit auf diesen Weg nehmen. Um 5.40 in erreichten wir Kupprichhausen. Nach dem sakramentalen Segen hatte der Vorsitzende des Wallfahrtsvereins für alle Teilnehmer eine kleine Überraschung parat. „Wir wollten schon lange einen kleinen Wegbegleiter für unsere Wallfahrt“, so Hans Hofmann. In diesem Jahr erhält jeder eine Medaille, die auf der Vorderseite das Gnadenbild unserer Marienkirche in Bad Mergentheim zeigt, frei nach unserem Wallfahrstlied „ die Mutter von ganz Mergental...“. Bevor jeder Waller eine mitnehmen durfte , weihte Pater Herrmann Josef Hubka diesen kleinen Wegbegleiter.

Die Landfrauen bewirteten uns wieder mit viel Herzlichkeit. Vom Regen verschont ging es weiter zur nächsten Rast in Gerichtstetten. Kurz vor Walldürn, an dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrstverein, wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke um 13.15 Uhr angekommen erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder wusste, es war geschafft. Feierlich zogen die Mergentheimer in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.

 

Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr EhrungenEhrungenzelebrierte der geistlicher Begleiter Pater Hermann Josef Hubka, umrahmt durch unsere Wallfahrtskapelle unter bewährter Leitung von Hans Strobl. Wen einmal das Fieber gepackt hat, der weiß, dass ein solcher Weg viel Spielraum für eigene Emotionen und Gedanken gibt. Wie oft die Strapazen auf sich genommen werden, zeigt die Ehrung am Gnadenaltar von Ludwig Ebert, welcher in diesem Jahr das seltene Jubiläum der 50 jährigen Wallfahrt feiern konnte, sowie seiner Schwester Marianne Löffler die für 40 Jahre geehrt wurde. Herzliche Glückwünsche an die langjährigen Wallfahrer.

 

Pünktlich um 8.00 Uhr zogen 250 Waller von der Basilika aus um sich auf den Rückweg zu machen. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 153 Pilgern machten sich auf den Weg nach Bad Mergentheim. Nach dem letzten Kniefall an unserem Bildstock am ging es bei optimalem Wallfahrtswetter weiter bis zur Nachmittagsrast in Gerichtstetten, wo wir bereits von der Familie Schweizer in gewohnter Weise zum Mittagessen in der Turnhalle erwartet wurden.

Das Wegstück zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Unser tägliches Brot gib uns heute...“. Dieser moderne meditative Teil gestaltet von einer Gruppe Jugendlicher bot Gelegenheit zum Innehalten und Nachdenken was bedeutet für uns „Unser tägliches Brot gib uns heute...“.

 

Am Sonntag Abend nach dem feierlichen Einzug in das Münster mit Dekan Skobowsky, der die Pilger wieder aufs herzlichste Willkommen hieß, waren sich alle zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig;  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, wenn es heißt: „“Der Weg ist dasZiel…“. Alle Interessierten sind dazu herzlich am 23./24.6.2011 eingeladen.

Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt egal ob mit Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken u.v.m unterstützen. Dank auch an unseren Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Ebenfalls ein „Vergelt’s Gott“ an unsere Musiker unter der Leitung von Hans Strobl, die es immer wieder verstanden, mit ihrem unermüdlichen Einsatz, der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.

CK 2011