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Wallfahrtsbericht 2010

Bericht über die Wallfahrt nach Walldürn 2010

Da berühren sich Himmel und Erde....

Genau das umschreibt die Gefühle vieler Teilnehmer, die an der Wallfahrt zum Heiligen Blut nach Walldürn teilnehmen. Für viele ist die Wallfahrt eine Zeit, in der sich Himmel und Erde berühren. Gespräche, Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Sorgen, Nöte und Freude mit auf diesen Weg nehmen. Bereits am Freitagabend war dies wieder in der Marienkirche zu spüren, als Pilgerführer Alois Baumann die Anwesenden begrüßte. Eine Gemeinschaft zu Ehren des Blut Christi.

Für Josef Bauer, die gute Seele der Wallfahrt, beginnt alles schon früher. Bereits zwei Tage vorher wird das Begleitfahrzeug des Roten Kreuzes mit allem Notwendigen bestückt, was für so eine Wallfahrt gebraucht wird. Liegen werden auf dem LKW angebracht für alle, die mit Blasen und sonstigen Wehwechen zu kämpfen haben. Verbandsmaterial und medizinische Hilfsmittel werden verstaut. Und immer hat er ein gutes und tröstendes Wort parat. Bereits seit 45 Jahren ist er selbstlos im Einsatz für die Bad Mergentheimer Wallfahrt.

Auch um 2.00 Uhr morgens beim Abgang der Prozession am Münster ist er schon zur Stelle, wo sich in diesem Jahr wieder 155 Waller(innen) auf den Weg machten. Nach dem beschwerlichen Anstieg auf den Drillberg begann es leicht zu regnen und so sollte es auch bleiben bis wir um 5.40 in Kupprichhausen ankamen. Wie jedes Jahr wurden wir wieder von den Landfrauen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Vom Regen verschont ging es weiter zur nächsten Rast in Gerichtstetten. Kurz vor Walldürn, an dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrtsverein, wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke um 13.15 Uhr angekommen, erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder wusste, es war geschafft. Begleitet von Pfarrer und Ministranten zogen die Mergentheimer feierlich in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.

Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr zelebrierten unser geistlicher Begleiter Pater Hermann Josef Hubka zusammen mit Pfarrer Nentwich und Weihbischof Thomas Maria Renz, der bereits im letzten Jahr an der Wallfahrt teilnahm. Beeindruckt von der Gemeinschaft beschloss er, in diesem Jahr die Wallfahrt auf dem Rückweg zu begleiten. Umrahmt wurde die heilige Messe durch unsere Wallfahrtskapelle unter bewährter Leitung von Hans Strobl. Am Ende der hl. Messe wurden in diesem Jahr geehrt: 20 Jahre: Oliver und Steffen Bückner, Daniela Lippert, Martina Ehrmann-Löber; 25 Jahre: Veronika Bauer, Herbert Burkert; zum 30. mal dabei war Bernhard Beyer. Das seltene Jubiläum der 50igsten Wallfahrt durfte das Ehepaar Paul und Ingrid Bückner am Gnadenaltar in Walldürn feiern.

Ehrungen 2010Ehrungen 2010

Pünktlich um 8.00 Uhr zogen 240 Waller von der Basilika aus. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 188 Pilger machten sich auf den Weg nach Bad Mergentheim. Der Rückweg begann zwar kalt, aber bei strahlendem Sonnenschein. Nach dem letzten Kniefall an unserem Bildstock am Aussiedlerhof der Familie Mackert und Englert, spielte unsere Musikkapelle dem Gönner Ralf Englert ein zünftiges Ständchen zum 50. Geburtstag, der darüber sichtlich gerührt war. Nach dieser Marschparade ging es mit viel Schwung weiter bis zur Nachmittagsrast in Gerichtstetten, wo wir bereits von der Familie Schweizer in gewohnter Weise zum Mittagessen in der Turnhalle erwartet wurden.

Das Wegstück  zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Der meditative Teil wurde in diesem Jahr von Sr. Daniela vom St. Bernhard zusammen mit einer Gruppe mitwallender Mädchen gestaltet. Weihbischof Thomas Maria Renz segneten am Ende der Besinnung Brote, die miteinander geteilt wurden und ein weiteres Zeichen der gemeinschaftlichen Wallfahrt setzten.

Unter feierlichen Glockengeläute zogen die Wallfahrer am Sonntag Abend in das Münster, mit dem geistlichen Begleiter Pater Hermann Josef Hubka , Weihbischof Thomas Maria und den Mergentheimer Ministranten . Alle waren sich zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig;  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, am 9.und 10.7. 2011 wenn es heißt: „Komm o fromme Christenschar, wirf dich nieder am Altar“. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt, egal ob durch Stellung von Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken und Vieles mehr unterstützen. Dank auch an alle Fahrer(innen) der Begleitfahrzeuge, sowie der sanitätsdienstlichen Betreuung, unseren Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Ganz besonderen Dank an die Wallfahrtskapelle die es immer wieder verstand, mit ihrem unermüdlichen Einsatz, der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.