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Zeit bis zur Wallfahrt 2018:


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Wir trauern um unseren Ehrenpilgerführer Gerhard Hemmerich.

 Gerhard HemmerichGerhard Hemmerich

 

Über fünfzig Jahre war er bei der Mergentheimer Wallfahrt dabei und davon alleine über 20 Jahre als Pilgerführer.

Unermüdlich für die Wallfahrt aktiv auch noch als die Gesundheit nicht mehr mit machen wollte.

Für seine langjährige Pilgerschaft und auch in der Verantwortung als Pilgerführer danken wir ihm und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wir wünschen ihm die ewige Ruhe und seiner Familie viel Kraft mit dem Mergentheimer Wallfahrtslied „ Auf, auf mein Christ wer immer bist wenn’s Kreuz nicht mehr kannst tragen, hier ein Altar vorhanden ist, wo du dein Not kannst klagen.“

In stillem Gedenken

CK 23.06.16


Eine ganz besondere Ehrung

Eine ganz besondere Ehrung konnte der 1. Vorsitzende des Wallfahrtvereines Bad MergentheimJosef BauerJosef Bauer, Hans Hofmann am Sonntag nach der Pilgermesse in Walldürn vornehmen. Im Jahre 1965 ersuchte der junge Rettungssanitäter Josef Bauer um ein freies Wochenende, um an der Fußwallfahrt nach Walldürn teilzunehmen. Da der vorgesehene Fahrer des Rotkreuz-Begleitfahrzeuges kurzfristig ausfiel, hatte man in ihm, der mit der Wallfahrt von Kindesbeinen an vertraut war, schnell einen geeigneten Ersatz gefunden, der diesen Dienst tadellos versah. Im Jahr 2015 jährt sich nun zum 50. Mal sein ehrenamtlicher Einsatz als Fahrer des Begleitfahrzeuges. Der „Bauers Sepp“ mit seiner stets freundlichen, wohlwollenden Art ist bei allen Wallfahrern als der Mann für alle Fälle überaus beliebt und bekannt. Er fährt mit dem Rotkreuz-LKW als Sicherungsfahrzeug (mit seiner Frau Maria als Beifahrerin) zwei Tage lang den Pilgern im Schritttempo hinterher, immer darauf bedacht keinen der Waller aus den Augen zu verlieren. Er sammelt Erschöpfte auf, nimmt Jacken und Regenschirme unter seine Obhut, gibt an den Pausen Getränke für die Durstenden aus und auf seinem LKW werden kleine Wallfahrtsblessuren fachmännisch behandelt. Josef Bauer, der Mann vom alten Schlag, hat stets ein aufmunterndes, wenn es nötig ist auch ein deutliches Wort parat. Viele Jahre machte er den Wallfahrtsweg ein zweites Mal zu Fuß am Wochenende nach der Mergentheimer Wallfahrt mit dem Löffelstelzer Wallfahrtsverein.  Als Urgestein der „Merchedohler Wallfahrt“ sind ihm der Wallfahrtsverein und die Wallfahrer zu großem Dank verpflichtet. Hans Hofmann überreichte ihm ein Präsent und wünschte ihm noch viele segensreiche Wallfahrten.

VB (25.06.15)


Bericht zur Generalversammlung 2015

Traditionell am Dreifaltigkeitssonntag, das ist der Sonntag nach dem Pfingstfest, fand die Generalversammlung des Walldürner Wallfahrtvereines  Bad Mergentheim e.V. statt. An diesem Sonntag wird in Walldürn der Blutschrein geöffnet, der den Blick auf das Blutkorporale freigibt. Damit beginnt die Hauptwallfahrtszeit zum Heiligen Blut.

Vorsitzender Hans Hofmann begrüßte alle Mitglieder und Freunde des Bad Mergentheimer Wallfahrtvereines und übermittelte auch die Grüße des Geistlichen Begleiters der Wallfahrt, Pater Hermann Josef Hubka.
Im Gebet gedachte man der verstorbenen Vereinsmitglieder des vergangenen Jahres. Unter großer Anteilnahme musste man vorige Woche den langjährigen Wallfahrer und Leiter der Wallfahrtskapelle Hans Strobl zu Grabe tragen. Sein Wirken für die Mergentheimer Wallfahrt wird für immer unvergessen sein.

Schriftführerin Veronika Bauer gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die letztjährige Wallfahrt. In ihrem Bericht hob sie unter anderem den Beschluss der Änderung der Prozessionsordnung (Männer, Frauen, Musikkapelle, Gemischte Gruppe) hervor und betonte, wie wichtig und unerlässlich es für alle sei, bei der Fußwallfahrt Regeln einzuhalten, die eine christliche Weggemeinschaft und eine sichere Pilgerreise möglich machen. Kassiererin Marianne Löffler ging auf die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres ein. Kassenprüfer Gernot-Uwe Dziallas bestätigte ihr eine einwandfreie Kassenführung.

Nach der Möglichkeit der Aussprache zu den Berichten wurde die gesamte Vorstandschaft auf Antrag einstimmig entlastet. Die nachfolgenden Wahlen, die von Gernot-Uwe Dziallas Der VorstandDer Vorstanddurchgeführt wurden ergaben folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender Hans Hofmann, 2. Vorsitzende Christine Kemmer, Alois Baumann (Pilgerführer), Kassiererin Marianne Löffler, Schriftführerin Veronika Bauer. Zu Beisitzern wurden Maria Helget, Roswitha Strobl (Musik) Christine Glass (Fahrer), Steffen Schmitt (Kreuz), Andreas Hofmann (Sanitätsdienst) gewählt. Mit einem Wallfahrtsgebet und dem Lied Reinste Jungfrau wurde die harmonische Versammlung beendet.

 

Zur diesjährigen Wallfahrt unter dem Leitwort: Damit- WIR- das Leben haben ergeht herzliche Einladung an alle Wallfahrer, besonders auch an die, die es werden wollen, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Interesse an der Pilgerbewegung ist, so zeigen es die Zahlen, weiterhin sehr lebendig. Menschen aller Generationen finden darin einen angemessenen Ausdruck ihres Glaubens. Im Gehen wollen sie ihren eigenen Lebensweg als Glaubensweg erfahren. Es ist nicht ausschließlich die Ankunft am Ziel, sondern das miteinander im Glauben unterwegs sein, das die Türen in die Herzen der Menschen öffnet und bereit macht, den Alltagsweg aus einem anderen Blickwinkel heraus zu sehen und zu leben.

Die Wallfahrt beginnt mit einer Pilgermesse am Freitag, 19.06.15 um 19 Uhr im Münster St. Johannes. Abgang der Wallfahrt ist am Samstag früh, 20.06. um 02.00 h am Münster. Das Pilgeramt in Walldürn feiern wir am Sonntag., 21.06. um 05.00 h in der Basilika. Abgang der Prozession in Walldürn ist um 8 Uhr.

Es besteht die Möglichkeit, am Sa., 20.06. 14.30 h an der Volksbank in Walldürn mit einem Bus der Firma. Lillig von Walldürn nach Bad Mergentheim zu fahren, Fahrpreis 5,- €.
Am So., 21.06. 04.00 h fährt ein Bus der Firma Lillig ab Bushaltestelle Parkhaus Altstadt Mitte – Oberer Graben zum Pilgeramt nach Walldürn, Fahrpreis 10,- € . Wichtig: Anmeldung für Sonntag bitte über die Firma Lillig Tel. 9916-0, damit die Plätze reserviert sind. Empfang der Wallfahrer in Bad Mergentheim am Sonntag Abend ca. 20.45 h. am Trillberg.


Am Pfingstsonntag 2015 verstarb unser sehr geschätzter Leiter der Wallfahrtskapelle

Hans Strobl †

 Hans StroblHans Strobl

Der Wallfahrtsverein Bad Mergentheim hat einen sehr wertvollen Menschen verloren. Im letzten Jahr mit 80 Jahren noch tapfer gelaufen und dieses Jahr werden wir ihn schmerzlich vermissen. Hans war kein Mann der großen Worte. Musik war seine Leidenschaft. Und wer die Noten unserer Kapelle anschaut, sieht, dass sie alle von ihm handgeschrieben sind. Es war ihm nichts zu viel....

Vor über 50 Jahren hat er seine Roswitha auf der Wallfahrt kennen und lieben gelernt. Beide verband die große Leidenschaft zur Musik. Die ganze Zeit sind sie unserer Wallfahrt treu geblieben. Wallfahren nach Noten könnte man sagen... Hans brachte immer wieder neue Musiker aus seinen Kapellen mit und machte damit unsere Wallfahrtskapelle zu etwas Besonderem. Sie bereichert unsere Wallfahrt.

Besonders auch die jungen Musiker hat er immer wieder gerne in seinen Kreis mit aufgenommen.

Er wird uns fehlen. Doch in der Kapelle und der Wallfahrt wird er weiterleben.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wir wünschen ihm die ewige Ruhe und seiner Familie viel Kraft mit dem Mergentheimer Wallfahrtslied „ Auf, auf mein Christ wer immer bist wenn’s Kreuz nicht mehr kannst tragen, hier ein Altar vorhanden ist, wo du dein Not kannst klagen.“

In stillem Gedenken


Walldürner Wallfahrtsverein: Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Vereins Wallfahrt als Weg zu sich selbst erleben

"Komm, o fromme Christenschar", heißt es in Festgottesdienst zum 100jährigen VereinsbestehenFestgottesdienst zum 100jährigen Vereinsbesteheneinem Lied des Walldürner Wallfahrtsvereins, der am Sonntag sein 100-jähriges Bestehen feierte. Nach dem Festgottesdienst im Münster ging es in einer Prozession durch die Stadt zum Katholischen Gemeindehaus. Viele, auch auswärtige, Gäste waren zum Jubiläum gekommen.

 Die Verantwortlichen des Wallfahrtsvereins, mit Hans Hofmann an der Spitze, hatten sich im Zusammenwirken mit der Pfarrei, der Kolpingsfamilie und anderen Institutionen viele Mühen gemacht, um das Jubiläum ins rechte Licht zu rücken, das im Gemeindehaus auch mit einer interessanten Ausstellung verbunden war.
In einigen Glasvitrinen waren dort neben zahlreichen Bildwänden im Foyer Bilder, Bücher und Devotionalien verschiedenster Art zu sehen.

Am Eingang sahen die Besucher auch zum Thema: "Einst und jetzt", wie die Wallfahrer einst mit schwarzem Anzug und die Frauen im bunt-dezenten Kleid mit Strohhut gekleidet waren. Im Gegenteil dazu steht der heutige "Freizeitlook", dem sich auch die Fußwallfahrer angepasst haben.

Umrahmt von der Wallfahrtskapelle, die seit über 50 Jahren von Hans Strobl geleitet wird, wurde der Gottesdienst mit dem Einzug der Fahnen- und Bannerträger eingeleitet, die anschließend im Halbrund des Chorraumes Aufstellung nahmen. Beteiligt waren die Wallfahrtsvereine Bad Mergentheim (mit Kreuzträger Josef Bauer), Löffelstelzen, Igersheim und Markelsheim. Den Gottesdienst gestalteten Dekan Ulrich Skobowsky und die beiden Wallfahrtspfarrer P. Josef Pregula aus Walldürn und der aus Bad Mergentheim gebürtige P. Hermann Josef Hupka, der in Waghäusel bei Heidelberg Wallfahrtsseelsorger und auch Leiter des internationalen Hilfswerkes "Kirche in Not" ist. Hupka begeht dieses Jahr sein 25-Jahr-Priesterjubiläum und ist seit vielen Jahren als Wallfahrtsbegleiter in seiner Heimatstadt gern gesehen.

Zur Einstimmung verwies der Dekan auf das Festakt zum 100jährigen Vereinsbestehenseit Jahrhunderten bestehende Bedürfnis der Menschen, mit Beten und Schweigen viele Anlässe im Leben in Bewegung zu bringen und auch für empfangene Hilfe zu danken. Unter dieses Motto stellte Dekan Skobowsky seine Predigt mit dem Tenor, auf diesem Weg zur Lebensgestaltung nicht stehenzubleiben, sondern den Alltag zu gestalten und weiter zu entwickeln. Dies sei der christliche Auftrag. Der Wallfahrtsverein sei seit 100 Jahren bemüht, dieses Ziel zu verwirklichen nach dem Motto: "Jesus braucht Dich". Dieser Weg könne zwar sehr hart sein, doch die Wallfahrer fühlten sich als Weggemeinschaft.


Der Dekan ging auch auf Flüchtlinge und Soldaten ein. Diese seien manchmal Tag und Nacht in einer weithin feindlich gesinnten Welt unterwegs, ohne zum Ziel zu kommen. Der Prediger forderte dazu auf, nicht nur bei der Wallfahrt, sondern auch im täglichen Leben bemüht zu sein, zu sich selbst zu kommen.
Nach dem Gottesdienst dankte Dekan Skobowsky dem Leiter der Wallfahrtskapelle, Hans Strobl, für seinen über 40-jährigen Einsatz, um mit den Musikern die Wallfahrt zu begleiten, die alljährlich in den am Weg liegenden Ortschaften auch Aufmerksamkeit finde.


Vor dem Auszug erklang im Münster noch das alte "Fußball"-Wallfahrtslied "Wir fallen nieder auf unsere Knie", ehe es über Burg- und Kapuzinerstraße mit der Kapelle und den Fahnenabordnungen zum Gemeindehaus ging.

Von Ludwig Hammer © Fränkische Nachrichten, Dienstag, 14.01.2014


Feier im Gemeindehaus / Festvortrag von Bernhard Gailing

„Neue Kraft für das Leben schöpfen“

Bad Mergentheim. Nahezu zwei Stunden lang dauerte nach dem Festgottesdienst die Feier im Gemeindehaus mit vielen Ansprachen und Ehrungen, verbunden mit einem Stehempfang, zu dem die Pfarrgemeinde eingeladen hatte.

Dem Begrüßungsstück durch die Wallfahrtskapelle ließ der Vereinsvorsitzende Hans Hofmann eine breit angelegte Begrüßungsrede folgen. Zu Gast waren Oberbürgermeister Udo Glatthaar, die Pfarrpensionäre Rudolf und Rochwalsky, der Ehren-Pilgerführer Gerhard Hemmerich (er war 20 Jahre im Amt) und Verwaltungsdirektor Peter Striffler.

Gekommen war auch das Ehepaar Englert/Mackert aus Walldürn, auf deren Grundstück der Mergentheimer Wallfahrtsverein einen von Winfried Hoffmann geschaffenen Bildstock aufstellen durfte.

Erfreut war der Sprecher über die mit ihren Wallfahrtsfahnen gekommenen Abordnungen aus Löffelstelzen, Igersheim und Markelsheim, ehe er nach vielen Seiten Dank sagte für die alljährliche Teilnahme und Unterstützung.

"Jeder ist willkommen, neben Gebet und Gesang gehören auch gute Gespräche und Fröhlichkeit dazu", meinte Hans Hofmann, der besonders auch die vielseitigen Einsätze der Musikkapelle erwähnte. Grundsätzliches zur Wallfahrt zeigte Dekan Skobowsky auf als Zeugnis des Glaubens in der Erwartung, dass diese Einstellung der Menschen weitere 100 Jahre anhält und auch die junge Generation mit Herzblut das Erbe der Väter weiterführe.

OB Udo Glatthaar meinte, dass mit der Wallfahrt erfahrene und junge Menschen angesprochen würden. "Ich habe mir vorgenommen, einmal mitzulaufen", sagte der OB und sprach von einer frohen Gemeinschaft und einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis. Für seine Teilnahmezusage gab es viel Beifall.


Der aus Polen stammende Walldürner Wallfahrtspater Josef Pregula sagte, dass man aus Wallfahrten lerne, sich selbst zu erleben und neue Kraft für das Leben zu schöpfen, während P. Hubka auf seine Jugend zurückblickte und darlegte, wie er in das Wallfahrtsgeschehen hineingewachsen sei. Er sei dankbar dafür, in seiner Heimatgemeinde Bad Mergentheim durch die Teilnahme als Wallfahrtsbegleiter ein Glaubenszeugnis geben zu können.

Voller Überzeugung und Sprachgewalt verstand es Bernhard Gailing in seinem Festvortrag als "Tatsachen- und Erlebnisbericht", Geschichte, Hintergründe, Erfahrungen und Schwierigkeiten des Wallfahrtsgeschehens in den 100 Jahren und auch in den davorliegenden Jahrhunderten, in der Deutschordenszeit, unter Napoleon und später unter den Zwängen des Dritten Reiches aufzuzeigen.

Als erfahrener Wallfahrer sprach er von den glänzenden Augen der Mergentheimer, wenn von Walldürn die Rede sei. Er nannte diese Tatsache ein "seelisches Breitbandformat" und eine innere geistige Haltung mit großartiger Tradition trotz der mehrfachen Unterbrechungen durch Kriege.

"Walldürn ist ein Brennpunkt fränkischen Glaubens", meinte Gailing, der auch auf das vor 250 Jahren herausgegebene Wallfahrtsbüchlein einging, auf den Hoffmann-Bildstock und auf die Schwierigkeiten in der NS-Zeit. Demonstrativ sei damals der Glauben dennoch bekannt worden. Abschließend ging Gailing auf die "Begleiterscheinungen" der Wallfahrt ein wie Pferdefuhrwerk, Musikkapelle, abendliche Lichterprozession vom Trillberg herab in die Stadtpfarrkirche mit sakramentalem Segen. Gailing erhielt für seine Chronik Beifall, als er mit dem Wunsch zur Erhaltung der Tradition mit den Worten schloss: "Gott segne unsere Wege nach Walldürn". mm

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 14.01.2014


Pilgerstab für 50 Jahre Teilnahme: Ehrungen beim Wallfahrtsverein / Blumen und Präsente In besonderer Weise um den Verein verdient gemacht

Blumen gab es für Frauen, die sich für die Belange der Wallfahrer in besonderem Maße einsetzen.
Bad Mergentheim. Als wallfahrts- und gemeindeerfahrene Fachfrau oblag der Pfarramtssekretärin Christine Kemmer die Aufgabe, eine Reihe von Frauen und Männern zu ehren, die sich um die Wallfahrt nach Walldürn verdient gemacht haben.

Vorweg gab es Blumenpräsente für die Frauen Popp aus Wachbach, Dietz aus Unterbalbach, Herkert aus Bieberehren, Huhn, Helget und Löffler aus Bad Mergentheim und für Alois Stockert aus Stuppach (die Frauen Freudenberger aus Assamstadt und Metz aus Tauberrettersheim waren verhindert). Eine besondere Ehre war die Verleihung des Pilgerstabes, den zuletzt vor 20 Jahren der heutige Ehrenpilgerführer Gerhard Hemmerich in Walldürn erhalten hatte.

Pilgerstäbe nach altem Vorbild Verleihung des PilgerstabesVerleihung des Pilgerstabes
Bildhauer Rudolf Schäfer hatte nun nach vorhandenen Vorlagen neue Pilgerstäbe geschaffen, die an folgende Wallfahrer des Wallfahrtsvereins verliehen wurden: Heinrich Herz, Norbert und Gernot Dziallas, Ingrid und Paul Bückner, Hans und Roswitha Strobl, Ludwig Ebert und Hans Hofmann für mehr als 50-malige Teilnahme (Heinz Herz wird dieses Jahr zum 60. Mal dabei sein). Ferner wurde der Pilgerstab auch für 40-malige Teilnahme an Pia Freitag, Marianne Löffler, Maria Helget, Josef Bauer, Ferdinand Schmeißer, Manfred Bucherer und an Rudolf Schäfer verliehen.
Mit Blumen und einem Präsent ehrte der Vorsitzende Hans Hofmann abschließend die langjährige Fahnenträgerin Beate Hunger zu ihrem Geburtstag. mm

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 14.01.2014


Goldene Hochzeit von Hans und Roswitha Strobel am 08.06.2013

Nach einer feierlichen Messe gratulierte die Vorstandschaft des Walldürner Wallfahrtverein Bad Mergentheim e. V. den Jubelpaar und überreichte ein Geschenk. Die Wallfahrtskapelle war auch komplett angetreten und Spielte den Jubelpaar ein schönes Ständchen.

 Goldene Hochzeit Hans und Roswitha StroblGoldene Hochzeit Hans und Roswitha Strobl

HH (02.07.13)


Generalversammlung des Walldürner Wallfahrtvereins Bad Mergentheim e.V.

Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt

Wie in jedem Jahr fand traditionell die Generalversammlung am Dreifaltigkeitssonntag statt. An diesem Sonntag wird in Walldürn der Blutschrein geöffnet, der den Blick freigibt auf das Blutkorporale. Damit beginnt die Hauptwallfahrtszeit zum Heiligen Blut und auch wir hier in Bad Mergentheim stehen quasi in den Startlöchern und freuen uns heute schon, wenn es wieder heißt: Abgang am 22. Juni um 2 Uhr in der Mühlwehrstraße.

Vorsitzender Hans Hofmann begrüßte alle Freunde und Mitglieder des Bad Mergentheimer Wallfahrtsverein. Jeder spürte, jetzt hat das berühmte „Wallfahrtsfieber“ wieder begonnen. Nach dem Totengedenken gab Schriftführerin Veronika Bauer einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie die letztjährige Wallfahrt.

Kassiererin Marianne Löffler legte den Kassenbericht ab und besonderen Dank galt an dieser Stelle wie immer den mithelfenden Kassiererinnen. Nach den einzelnen Berichten wurde der Vorstand auf Antrag einstimmig entlastet. Bei den nachfolgenden Wahlen, durchgeführt von Erwin Kreissl, wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Vorsitzender Hans Hofmann, Stellvertreterin Christine Kemmer, Kassiererin Marianne Löffler, Schriftführerin Veronika Bauer, Pilgerführer Alois Baumann, Beisitzer: Steffen Schmitt, Hans Strobl, Christine Glass, Andreas Hofmann, Maria Helget. Im Anschluss wurden bei Kaffer und Küchen wieder viele Erfahrungen und Erlebnisse aus früheren Wallfahrten zu berichten.

Wallfahrer theoretisieren nicht. Sie tun Konkretes. Dazu gehört frühes Aufstehen, Verzicht auf Bequemlichkeit und Angenehmes und oft Blasen an den Füßen. Aber auch die Erfahrung: Ich werde mitgenommen, oder ich nehme andere mit. Das ist Grund genug, aufzubrechen und loszugehen. Zu einem Ort, wie Walldürn, der unspektakulär ist, nach den Maßstäben dieser Welt. Zu einem Ort, abseits der selbsternannten Zentren dieser Welt.

Zur diesjährigen Wallfahrt unter dem Leitwort „Was Er euch sagt, das tut…“ ergeht wieder herzliche Einladung an alle Wallfahrer und besonders an die, die es noch werden wollen. „In einer Zeit in der alles immer hektischer wird, ein Jagen und Hetzen im Leben und auf den Straßen, bei der Arbeit, in der Freizeit finden viele in dieser Form des Gebets wieder Glück, Erfüllung und Zufriedenheit“. Gerade das Alltagsgeschehen bringt die Waller dazu, diese zwei Tage zu einem wichtigen Erlebnis werden zu lassen.

Die Wallfahrt beginnt am 22. Juni um 19.00 Uhr mit der Pilgermesse in der Marienkirche. Abgang der Prozession ist am 23. Juni 2.00 Uhr am Münster. Für alle, die gerne eine Strecke ausprobieren möchten und keine Möglichkeit zum Abholen haben, besteht eine Rückfahrmöglichkeit mit dem Bus der Fa. Lillig um 14.30 Uhr an der Volksbank in Walldürn.

Am Sonntag um 4.00 Uhr fährt ebenfalls ein Bus am Innenstadtparkplatz (Zollamt) nach Walldürn. Hierzu wird um Anmeldung bei der Fa.Lillig gebeten. Die Kosten heirfür übernimmt der Verein.

Die Vorstandschaft (Alois Baumann und Christine Glass fehlen auf dem Bild)Die Vorstandschaft (Alois Baumann und Christine Glass fehlen auf dem Bild)
CK 06.06.12


Mergentheimer Wallfahrtsverein spendet 2.000,- € für die Renovierung der Michaelskapelle auf dem alten Friedhof

Auf seiner Weihnachtsfeier zeigte der Walldürner Wallfahrtverein Bad Mergentheim wieder einmal mehr seine Verbundenheit zur Kirchengemeinde und deren Kulturdenkmälern. Der Vorstand überreichte Dekan Ulrich Skobowsky und Verwaltungsdirektor Peter Striffler eine Spende von 2000,- Euro für die Renovierung der Michaelskapelle.

Nach dem Adventslied „Tauet Himmel, den Gerechten“ begrüßte Vorsitzender Hans Hofmann die anwesenden Gäste. Ein ganz besonderer Gruß galt dem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Herrmanjosef Hubka, der eigens zur Adventsfeier aus Waghäusl nach Bad Mergentheim gekommen war und gemeinsam mit Pfarrer i.R. Rochwalski die Abendmesse im Münster zelebrierte.

Neben den Harfenklängen, gespielt von Hanna Schrank, gab es als Einstimmung in den Advent eine Geschichte „die vier Lichter des Hirten Simon“. Pater Hermannjosef Hubka begrüßte danach ebenfalls die Gäste aufs herzlichste. Mit ein paar besinnlichen Gedanken zu dem Lied „Maria durch ein Dornwald ging...“, fand er gekonnt die Überleitung zur Wallfahrt 2012, die am 23./24. Juni stattfindet. Hier begeben wir uns ja auch auf den Weg, der mitunter ebenfalls sehr beschwerlich sein kann. Musikalisch umrahmt wurde die Adventsfeier in bewährter Weise durch die Wallfahrtskapelle Bad Mergentheim unter der Leitung von Hans Strobl mit Adventsweisen und Adventliedern.

 SpendenübergabeSpendenübergabe

Ein besonderer Programmpunkt an diesem Abend war die Spendenübergabe an die Kirchengemeinde. Gemeinsam mit der gesamten Vorstandschaft freute sich Hans Hofmann Herrn Dekan Ulrich Skobowsky und Verwaltungsdirektor Peter Striffler begrüßen zu können. Der Vorstand überreichte symbolisch einen Scheck in Höhe von 2.000 €. Mit dieser Spende will der Bad Mergentheimer Wallfahrtsverein zum Ausdruck bringen, wie wichtig der Erhalt von Kapellen und historischen Bauwerken in Bad Mergentheim ist. Dekan Skobowsky bedankte sich bei der Wallerfamilie und betonte, dass es sich nachweislich bei der Michaelskapelle um eine ehemalige Wallfahrtskapelle aus dem Jahre 1607 handelt. Die Friedhofskapelle sei ein Kulturdenkmal auf dem Alten Friedhof. Besonders die schiefergedeckte Haube des Zwiebelturmes, der Dachstuhl und andere Elemente machten eine umfassende Sanierung notwendig, die zum großen Teil aus Spenden finanziert werden müsse. Umso überraschter und erfreut zeigte er sich über die großzügige Spende des Wallfahrtsvereins. Was die Kapelle besonders interessant macht, ist die Friesmalerei mit dem biblischen Totentanz, geschaffen von dem Nürnberger Maler Tobias Weiß.

CK 01.12.11


Fronleichnam am 23. Juni 2011

Mit einem festlichen Hochamt feierten die Katholiken auf dem Bad Mergentheimer Marktplatz Fronleichnam. Danach zogen die Gläubigen mit dem Allerheiligsten durch die Straßen der Stadt. Fronleichnam Fronleichnam Die vom Pfarrer getragene Monstranz mit dem „Allerheiligsten“ wird in einer Prozession unter Gebet und Gesang durch die Straßen Bad Mergentheims begleitet. Am Deutschordensplatz wurden die Rollstuhlfahrer von Dekan Skobowsky verabschiedet. Die Prozession endete im Münster mit dem "Tantum Ergo". Auch der Walldürner Wallfahrtverein Bad Mergentheim ist jedes Jahr mit seinen drei Wallfahrtsfahnen an dieser  Prozession beteiligt.

CK


Günter (Uli) Ulshöfer †

Der Wallfahrtsverein Bad Mergentheim hat einen wertvollen Menschen und Gönner der Bad Mergentheimer Wallfahrt verloren. Schon in jungen Jahren ging der „Uli“ wie ihn alle nannten zu Fuß und mit Überzeugung nach Walldürn. Jahrelang war er Mitglied in der Vorstandschaft, um das Brauchtum und die Tradition zu pflegen. Als die Füße nicht mehr konnten, entschied er sich auf’s Auto um zu satteln. In der Funktion als Gepäckfahrer hat er so wieder vielen Waller(innen) auf die Füße geholfen.

 Günter (Uli) Ulshöfer Günter (Uli) Ulshöfer

 

Wir wünschen ihm die ewige Ruhe und seiner Familie viel Kraft mit dem Mergentheimer Wallfahrtslied „ Auf, auf mein Christ wer immer bist wenn’s Kreuz nicht mehr kannst tragen, hier ein Altar vorhanden ist, wo du dein Not kannst klagen.“

 

In stillem Gedenken

09.01.11


Walldürner Wallfahrtverein Bad Mergentheim fördert Kirchenmusik

Die Weihnachtsfeier des Wallfahrtvereins nahm der Vorstand als Anlass zur Spendenübergabe.

Nach dem traditionellen Adventslied „Tauet Himmel, den Gerechten“ begrüßte Vorsitzender Hans Hofmann alle Gäste der Adventsfeier. Ganz besonders bedankte er sich bei dem langjährigen Wallfahrtspfarrer Pater Hermannjosef Hubka, der eigens zur Adventsfeier aus Waghäusl angereist war.

Der Abend stand ganz im Zeichen des Adventbeginns. Neben einem Gedicht von Hermann Multhaupt „Meine Damen und Herren..“ vorgetragen von Steffen Schmitt, gab es eine Besinnung zur Bedeutung des Adventskranz „heute und damals“. Das Grußwort von Pater Hermannjosef Hubka mit Gedanken über Maria und Josef, die nach Bethlehem gingen, um sich eintragen zu lassen und die es natürlich unterwegs nicht immer so gut hatten, wie wir auf unserer Wallfahrt nach Walldürn mit unseren Begleitfahrzeugen und Versorgung durch das Rote Kreuz, war eine gelungene Überleitung, um sich bei diesen Helfern mit einem kleinen Präsent für Ihre Dienste während der Wallfahrt zu bedanken.

SpendenübergabeSpendenübergabe

Nach dem „Reinste Jungfrau..“ begrüßte Hans Hofmann noch besondere Gäste. Gemeinsam mit der gesamten Vorstandschaft freute er sich, Frau Dr. Bein als Vertreterin von Musica Ecclesia und Fr. Neumann und H. Nies, Vertreter des Orgelfördervereins, jeweils einen Scheck in Höhe von 500,- Euro überreichen zu dürfen. Der Vorstand des Wallfahrtsvereins hatte beschlossen, hiermit ein Zeichen der Verbundenheit zur Kirchenmusik zum Ausdruck zu bringen. Fr. Dr. Bein bedankte sich herzlich für die beiden Spenden und betonte, dass der Bad Mergentheimer Wallfahrtverein, hiermit die erste Patenschaft über eine Orgelpfeife (Posaunenbass F) übernommen habe.  Musica Ecclesia ist eine Stiftung, die zur Förderung der gesamten Kirchenmusik gegründet wurde, während die Spenden des Orgelfördervereins ausschließlich der Renovierung der Orgel im Münster zugute kommen. Mit viel Beifall wurde die Spendenübergabe bei allen anwesenden Wallern, Freunden und Gönnern des Wallfahrtvereins aufgenommen.

Die Wallfahrtskapelle zusammen mit die Jakobs Stubenmusik aus MarkelsheimDie Wallfahrtskapelle zusammen mit die Jakobs Stubenmusik aus Markelsheim

Musikalisch umrahmt wurde die Adventsfeier durch die Jakobs Stubenmusik Markelsheim und der Wallfahrtskapelle Bad Mergentheim unter Leitung von Hans Stobl. Bei alpenländischen Adventsweisen und mit Adventsliedern klang die Feier besinnlich aus.

 

CK 30.11.10


Neuen Pfarrer in Bad Mergentheim begrüßt

Der Walldürner Wallfahrtverein Bad Mergentheim begrüßte den neuen Pfarrer Ulrich Skobowsky und Sr. Katharina mit einem Fahnengeleit zum Investiturgottesdienst ins Münster.    CK 20.09.10

 

Begrüßung des neuen PfarrerBegrüßung des neuen Pfarrer